ZOS - Zielobjektsuche
Die Zielobjektsuche (ZOS) ist abgeleitet von der Spürhundearbeit. Diese Arbeit fordert den Hund geistig und ist eine hervorragende Beschäftigungsmöglichkeit für Hunde, die stärker ausgelastet werden sollen. Auch Handicaphunde können mitmachen. Die Hunde lernen konditionierte Gegenstände zu suchen und diese anzuzeigen, indem sie diese anstupsen, sich ins Platz ablegen bzw. ihren Fokus auf den Gegenstand richten. Die Gegenstände haben die durchschnittliche Größe eines Korkens und sind aus Holz, Plastik, Leder oder ähnlichem Material. Schwierig wird es, wenn der Gegenstand später nicht mehr zu sehen ist und nur das Geruchsfeld angezeigt werden muss. Zusätzlich läßt sich durch die Größe und das Material des Gegenstandes sowie die Gestaltung des Trümmerfeldes der Schwierigkeitsgrad steigern.
Die Ruhe-Kontrolle des Hundes vor der Arbeit, sowie das „lesen“ lernen des Hundes in der Arbeit sind wichtige Elemente für das alltägliche Zusammenleben. Insbesondere bei sozialer Bindungsschwäche zwischen Hund und Halter sowie "chronischer Langeweile" ist die Zielobjektsuche ein langfristiger Garant für ein harmonisches Miteinander. Für das Training wird der Clicker sowie Futter eingesetzt. Teilnehmen können Hunde ab dem 6. Lebensmonat